Workshop zu künftigen EKUZ-Schwerpunkten in Mallnitz

Kürzlich stand das Besucherzentrum Mallnitz ganz im Zeichen von Klima- und Umweltschutz. Auf Einladung von Nationalpark-Landesrätin Sara Schaar trafen sich die Vorstandsmitglieder zum Workshop zur weiteren Ausgestaltung der Arbeit im ersten europäischen Klima- und Umweltbildungszentrum (EKUZ). Moderiert wurde der Workshop von Elke Beneke.

Projekte im EKUZ

Das EKUZ wurde im Juni 2020 als Verein in Mallnitz gegründet. Partner sind neben dem Land Kärnten die Gemeinde Mallnitz, der Verein ProMÖLLTAL, der Alpenverein Österreich (ÖAV), GRIPS e.U. und Hohe Tauern – die Nationalpark-Region in Kärnten Tourismus GmbH. Projekte, die bereits über das EKUZ abgewickelt wurden und werden, sind beispielsweise das jährlich stattfindende Forum Anthropozän inklusive Anthropozän-Ringvorlesung in Zusammenarbeit mit der Universität Wien oder das länderübergreifende Bildungsprojekt „Alpenrobben“, wobei Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Winklern und der Haupt- und Realschule Friedeburg (D) in regelmäßigen Austausch in Sachen Nationalpark-Idee treten. Über das EKUZ werden ebenso gut gebuchte Fortbildungen für Pädagoginnen und Pädagogen (Kindergärten, Schulen) angeboten, Credo ist dabei das „forschende und entdeckende Lernen“ sowie Themen wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Der Alpenverein schult außerdem Gemeindebedienstete zum Thema Alpenkonvention.

Neue Impulse setzen

„Der stattgefundene Workshop ist eine Anknüpfung an vorangegangene Strategie-Workshops, um das EKUZ in eine positive Zukunft zu führen. Es geht uns um eine noch bessere regionale Vernetzung und darum, neue Impulse zu setzen, um einen Mehrwert für die Nationalpark-Region zu erzeugen. Aber auch die nationale und internationale Vernetzung mit relevanten Stakeholdern in den Bereichen Umwelt und Klima wird verfolgt“,

so Schaar zu den Inhalten.
Eines der Hauptziele sei, dass sich ein regionaler Bildungscluster mit den Schwerpunkten Klimaschutz und Klimawandel-Anpassung entwickeln soll.    
Schaar dankt allen Workshop-Teilnehmenden für das Einbringen von neuen Ideen und freut sich bereits auf erste Ergebnisse:

„Im EKUZ bündeln wir unsere Kräfte, um einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung der Umwelt und des Klimas in der Alpenregion zu leisten.“

Quelle: LPD Kärnten